Nationalmannschaft in China II
Der Trip nach Shanghai zum Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und China war ein voller Erfolg - bis auf das Spiel. Los ging es am Freitag Morgen mit dem Flieger vom Pekinger Airport. In Nationalmannschaftsuniform erregte unsere Gruppe enormes Aufsehen bei der Chinesischen Bevölkerung welche scheinbar nichts vom Spiel wusste.
In Shanghai angekommen musste erst einmal gewartet werden. Ein Fotoapparat war im Flugzeug vergessen worden. Angeheitert durch im Flugzeug gereichten Gerstensaft machte sich ein Teil der Gruppe übers Rollfeld auf zurück zum Flugzeug. Was als recht ambitioniert zu werten war - da man schliesslich den gesamten weg den der Shuttelbus zurückgelegt hatte zurück gehen mussten. Aber der Wille war dar- drum lies man sich auch nicht von Wachpersonal aufhalten und verfolgte weiter sein Ziel. (…) Doch zu guter letzt ging die Sache wie zu erwarten war glimpflich aus. Man bekam den Foto zurück und wurde zum Ausgang eskortiert - China sei Dank.
Unerwarteter Weise wusste ganz Shanghai nichts von dem Fußballspiel. DasHostel in dem wir abstiegen war zwar voller deutscher Fans - doch der Rest der Stadt blieb unberührt. Auf dem Weg zum Stadion wurde man mit befremdlichen Blicken gemustert und sowohl dasFreudige Humba-Humba_Täteräää als auch die melodischen Allee-Allee-Gesänge stießen in der UBahn nicht auf anklang.  Selbst am Stadion war nicht wirklich viel los. Die Hauptattraktion waren dort die deutschen Fans - welche im Zentrum der Aufmerksamkeit derwenigen chinesischen Fans standen. Wir ließen uns auf einer Wiese hinter einer kleinen Hecke nieder um vor dem Spiel noch ein wenig “zu ruhen”. Nach kurzer Zeit sammelte sich eine eigenen kleine chinesische Fangemeinde an der Hecke an und starrte die merkwürdigen Gestalten auf dem Grün an. Der Wahnsinn. So taten wir unser bestes für die Völkerverständigung und zeigten den Chinesen was unter echtem Fußballfangesang zuverstehen ist. Der Höhepunkt des Tages.
Über das Spiel ist sonst nicht viel zu sagen - ein Trauerspiel. Das Stadion war nahezu leer - es gab kein Catering - keine Getränke - keine Stimmung - nix.
Naja - dennoch war der Trip super, denn nicht das Spiel, sondern wir selber waren der Mittelpunkt
































































14. Juni 2009 um 19:04
Fast wie bei Kegelausflug am Ballermann!